Kinoprogramm von Donnerstag, 02.07.2015 - Mittwoch, 08.07.2015

Liebe auf den ersten Schlag

:: täglich 18:00, 20:00, Fr/Sa auch 22:00; Di 20:00 OmU 
98 Min., FSK 12

Voll auf die Fresse - wirklich mal eine andere Liebesgeschichte: Beim Selbstverteidigungskurs im Urlaub lernen sie sich kennen. Arnaud (Kévin Azaïs) ist sofort fasziniert von dem Mädchen, das ihn mit links auf den Rücken legen würde, griffe er nicht zu unfairen Mitteln. Doch Madeleine (Adèle Haenel) hat gerade deswegen nur offenkundige Verachtung für ihn übrig. Wenig später sehen sie sich wieder: Ausgerechnet Madeleines Eltern beauftragen Arnaud und ihren Bruder mit dem Bau eine Poolhauses bei ihnen im Garten. Während er schuftet, beobachtet er sie mit wachsendem Interesse bei einem ganz eigenen Training: Madeleine ist davon überzeugt, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht, und will sich für das postapokalyptische Leben abhärten. Deshalb meldet sie sich auch freiwillig zu einem Boot Camp der Armee. Arnaud, der inzwischen bis über beide Ohren verliebt ist in die eigenwillige Amazone, folgt ihr und zwischen hartem Drill und echten Schlägen kommen sie sich langsam näher... Schon in Cannes 2014 sorgte der Film für Überraschung und Begeisterung und wurde mit Preisen überhäuft. Eine unkonventionelle Geschichte, die sich liebevoll und überzeugend echten jugendlichen Ängsten und Problemen nähert. Mit zwei Hauptdarstellern, die schon jetzt zum zentralen Nachwuchs in Frankreich gehören.

Liebe auf den ersten Schlag

Neustart

Ich seh, Ich seh

:: täglich 21:00, Fr/Sa auch 23:00 100 Min., FSK 16

Psycho-Horror aus Österreich in den Fußstapfen von Seidl und Haneke - und der ist wirklich gruselig: In einem abgeschiedenen Landhaus warten die zehnjährigen Zwillinge Lukas und Elias (Lukas und Elias Schwarz) auf die Heimkehr ihrer Mutter (Susanne Wuest). Sie hat sich einer Gesichtsoperation unterzogen und, als sie endlich nach Hause kommt, ist ihr Kopf vollständig bandagiert. Verständlicherweise will sie erst einmal ihre Ruhe aber nach und nach kommt ihr Verhalten den Zwillingen doch komisch vor und sie bekommen es mit der Angst zu tun: Ist die Frau unter dem Verband überhaupt ihre Mutter? Sie ist so anders. Und warum kann sie sich nicht an das Lieblingslied ihrer Kinder erinnern? Lukas und Elias beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen und herauszufinden, mit wem sie es zu tun haben - egal wie... Ein Alptraum. Kinder konnten in Horrorfilmen schon immer mit das Unangenehmste überhaupt sein. Hier erreicht dieser Umstand eine neue Dimension. Raffiniert spielt Veronika Franz, jahrelange Mitarbeiterin von Ulrich Seidl ("Paradies: Liebe"), der den Film auch produziert hat, in ihrem ersten eigenen Spielfilm mit verschiedenen Facetten der Verunsicherung und der Identität: Ist man derselbe, wenn man sich ein neues Gesicht verpasst?

Ich seh, Ich seh

Neustart

Freistatt

:: täglich 17:00 109 Min., FSK 12

Harter Drill inmitten der neuen Freiheit von '68 - Einblicke in ein Leben in der Erziehungsanstalt Freistatt: Es gab sie wirklich. Während in Deutschland zwischen Schlaghosen und Studentenunruhen eine neue Ära der Selbstbestimmung anbrach, wurden in diesem "Arbeitserziehungslager" noch nach altem Vorbild sog. "schwererziehbare" Jugendliche zu harter Zwangsarbeit genötigt und misshandelt, um aus ihnen "anständige" Mitbürger zu machen. In ländlicher Idylle gelegen, zwischen Bielefeld und Bremen, im Bethel-eigenen Wietingsmoor, war Freistatt zugleich ein privat-kirchliches Wirtschaftsunternehmen, das mit der Arbeit der Jugendlichen in der Torfgewinnung Geld verdiente. Marc Brummund, der zur selben Zeit in der Nähe aufgewachsen ist, erzählt in seinem ersten Langfilm die Geschichte eines Jugendlichen, der im Sommer 1968 von seinem Stiefvater in dieses Heim gesteckt wird - was ihm widerfährt, wie er versucht, sich damit zu arrangieren, und schließlich von seiner Flucht. Mit der Unterstützung der heutigen Diakonie Freistatt entstand an Originalschauplätzen der erste Film überhaupt, der sich mit dem Thema beschäftigt - überfällig vielleicht in einer Zeit, in der manche schon wieder nach "Bootcamps" verlangen. Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis und dem Preis der Jugendjury beim diesjährigen Newcomer-Festival Max Ophüls.

Freistatt

2. Wo

Trash

:: täglich 19:00 114 Min., FSK 12

Starker Globalisierungskrimi am Rande der Gesellschaft von Stephen Daldry ("Billy Elliot", "The Hours", "Der Vorleser"): Die drei brasilianischen Straßenkinder Raphael, Gardo und Rato leben von der Müllkippe. Tag für Tag suchen sie dort nach Resten, die man noch gebrauchen kann. Bis sie eines Tages eine geheimnisvolle Brieftasche im Müll finden, mit einem Foto und einem Schlüssel. Die Polizei bietet ihnen sofort eine hohe Belohnung: Es ist offensichtlich, dass an der Sache etwas faul ist. Raphael, Gardo und Rato beschließen, die Brieftasche zu behalten und lieber selber herauszufinden, was es damit auf sich hat. Doch ihr Fund ist von weit größerer Bedeutung als sie sich vorstellen können. Bald wimmelt es nur so von Gangstern und korrupten Polizisten, die hinter ihnen her sind, während sie Schritt für Schritt ein internationales Komplott aufdecken. Die einzigen, die ihnen dabei helfen, sind zwei freiwillige Entwicklungshelfer (Martin Sheen und Rooney Mara)... Ein wahrer Abenteuerfilm über das Gute und das Böse, über skrupellose Korruption und echte Freundschaft. Stephen Daldry, der schon mehrfach bewiesen hat, dass er Literatur verfilmen kann, macht aus dem Bestsellerroman von Andy Mulligan ein rasantes Stückchen Kino mit drei ungemein sympathischen Hauptdarstellern.

Trash

3. Wo

Die Lügen der Sieger

:: täglich 21:00, Sa auch 23:00 112 Min., FSK 12

Berliner Schule trifft Genrekino - ein Verschwörungs-Thriller von Christoph Hochhäusler ("Milchwald", "Unter dir die Stadt"): Journalist Fabian Groys (Florian David Fitz, "Hin und weg") hatte schon bessere Zeiten. Nicht genug damit, dass seine Enthüllungs-Story über die Bundeswehr baden zu gehen droht, an der er so lange gearbeitet hat. Jetzt soll er sich auch noch um die neue Volontärin Nadja (Lilith Stangenberg) kümmern. Nur um sie zu beschäftigen, setzt er sie an eine harmlose Geschichte von einem Mann, der in ein Löwengehege gefallen ist. Doch plötzlich stellt sich heraus, dass mehr dahinter steckt. Es scheint sogar Verbindungen zu der Bundeswehr-Geschichte zu geben und die chemische Industrie hängt auch irgendwie mit drin. Langsam zeichnet sich ab, dass sie einer wirklich heißen Sache auf der Spur sind - wie heiß, das wird Fabian spätestens klar, als er anonyme Drohungen erhält... Ein waschechter Thriller nach amerikanischem Vorbild, fest verankert in der deutschen Lebenswelt von heute. Die Themen sind brisant, die Konzernchefs sind eiskalt und selbstredend knistert es auch ein bisschen zwischen den beiden rasenden Reportern. Alles, was das Genre-Herz begehrt.

Die Lügen der Sieger

3. Wo

8 Namen für die Liebe

:: täglich 17:00, So auch 11:00; Mi 17:00 OmU 99 Min., FSK 6

Culture-Clash im eigenen Land - die spanische Antwort auf "Willkommen bei den Sch'tis" ist eine lebensfrohe Sommerkomödie voller Irrungen und Wirrungen: Das südspanische Andalusien und das nordspanische Baskenland haben ungefähr soviel gemein wie Hamburg und Oberbayern. Rafa (der spanische Komiker Dani Rovira) kommt aus Andalusien und, wenn er die schöne Baskin Amaia (Clara Lago) nicht kennengelernt hätte, hätte ihn wohl nie etwas in den seltsamen Norden verschlagen: Andere Bräuche, eine ganz andere Mentalität und nicht einmal dieselbe Sprache bringen den sonst so selbstsicheren Ladykiller ziemlich aus dem Konzept. Zudem gibt sich Amaia recht unnahbar - sein erprobter klassischer Charme scheint bei der quirlig selbständigen jungen Frau einfach nicht zu ziehen. Fast will er aufgeben, als der Zufall ihm zu Hilfe kommt: Ein Besuch von Amaias Vater kündigt sich an - er möchte ihren Verlobten kennenlernen, den es gar nicht gibt. Amaia ist aufgeschmissen und für Rafa bietet sich die Gelegenheit ihr zu helfen, indem er in die durchaus angenehme Rolle ihres Verlobten schlüpft. Doch dafür muss er erstmal ein überzeugender Baske werden... Liebevolle Turbulenzen und sonniger Charme mischen sich mit ein bisschen Dany Boon und ein bisschen Monsieur Claude zum Sommerhit. In Spanien einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (10 Mio. Zuschauer), eine Fortsetzung ist bereits in der Mache.

8 Namen für die Liebe

4. Wo

Die Frau in Gold

:: täglich 19:00, Sa/So auch 15:00 110 Min., FSK 6

Hinter jedem Bild steckt eine Geschichte - Simon Curtis ("My Week with Marilyn") erzählt die haarsträubend wahre hinter einem Klimt, den jeder kennt: Maria Altmann (Helen Mirren, "Hitchcock", "Die Queen") ist entrüstet. Sie war noch klein, als die Nazis in Österreich einmarschierten, ihre jüdische Familie enteigneten und vertrieben. Dabei ging auch ein Portrait ihrer geliebten Tante verloren. Inzwischen lebt Maria in Los Angeles und das Portrait hängt im Belvedere in Wien als eins der berühmtesten Gemälde Gustav Klimts: "Adele Bloch-Bauer I", auch genannt die "goldene Adele", entstand zu einer Zeit als Klimt ein enger Freund der Familie war. In den Augen der österreichischen Behörden ist das Gemälde nun Staatseigentum. Doch machen sie sich damit nicht zu Nutznießern des NS-Kunstraubs? Maria Altmann lässt nicht locker. Sie engagiert einen jungen, allerdings unerfahrenen Anwalt (Ryan Reynolds, "The Voices") und verklagt kurzerhand den ganzen Staat. Gemeinsam und mit der Hilfe eines engagierten österreichischen Journalisten (Daniel Brühl) gehen sie vor gegen eine Regierung, die bereit ist, die Geschichte zu vergessen, nur um die "Mona Lisa Österreichs" zu behalten... Hintergründige und humorvolle Kunstgeschichtsaufarbeitung, mitreißend inszeniert und mit einem grandiosen internationalen Cast (in Nebenrollen glänzen u.a. Katie Holmes, Tom Schilling und Moritz Bleibtreu).

Die Frau in Gold

5. Wo

Camino de Santiago

:: Sa/So 15:00 82 Min., FSK 0

Ein Weg, tausend Schicksale. Lebens- und Leidensgeschichten, Familien und Aussteiger, Hoffnungsvolle und Verzweifelte: Der Camino de Santiago (Jakobsweg) lockt jedes Jahr unzählige Menschen auf eine Reise zu sich selbst. Einige suchen die Entspannung, andere das Abenteuer oder eine spirituelle Erfahrung. An einem bestimmten Punkt kreuzen sich die Wege dieser Menschen. Der Dokumentarfilm CAMINO DE SANTIAGO zeigt, dass es auf dem Jakobsweg um weit mehr als nur um eine Pilgerreise geht. Zwischen schönen Landschaften, kulinarischen Erlebnissen und viel Musik prallen Welten aufeinander, was nicht selten echte Freundschaften zur Folge hat. Hier treffen glückliche und tragische Lebensgeschichten aufeinander und verschmelzen auf und mit dem Weg, der längst selbst zur Legende geworden ist.

Camino de Santiago

5. Wo

Atlantic.

:: Sa/So 16:00 95 Min., FSK 0

Auf dem Surfbrett 300 Kilometer übers offene Meer, von Marokko nach Europa - geht das? Das ist die Frage, die sich Fettah (Fettah Lamara) gar nicht erst stellt: Er macht es einfach. Solange er denken kann, lebt er ein bescheidenes Leben als Fischer in einem kleinen marokkanischen Dorf an der Atlantikküste. Dabei gilt seine eigentliche Leidenschaft dem Windsurfen. Jedes Jahr lernt er haufenweise europäische Touristen kennen, die seine Vorliebe teilen und in sein Dorf kommen, um zu surfen, und am Ende reisen sie alle wieder ab und lassen ihn allein mit seinem Traum vom anderen Leben. So begegnet ihm auch die Niederländerin Alexandra (Thekla Reuten, "Brügge sehen... und sterben?"), in die er sich bis über beide Ohren verliebt. Als auch sie wieder abreist, hat Feddah es endgültig satt. Er schwingt sich auf sein Brett und fährt los - Ziel: Europa. Doch der Weg ist weit und das Meer birgt allerhand Gefahren... Es gibt Filmemacher, die machen Filme, als täte es sonst keiner - völlig frei und unbefangen, ohne sich nach Konventionen oder Vorbildern zu richten. Jan-Willem van Ewijk ist einer von ihnen. Sein zweiter Film (nach "Nu.") erzählt von großen Träumen und kompromissloser Selbstbestimmung, von der Liebe zum Meer und zum Risiko. Eingebettet in atemberaubende, leinwandfüllende Bilder vom Ozean.

Atlantic.

2. Wo

Kinderkino :: Winnetous Sohn

:: So 11:00 91 Min., FSK 0

Klein, dick und bleichgesichtig - wie ein Indianer sieht der zehnjährige Max nun wirklich nicht aus. Macht aber nichts, denn er ist trotzdem einer. Der Häuptling sogar. Nur seinen Stamm hat er nicht so richtig im Griff: sein Vater musste vor kurzem aus dem Familientipi ausziehen und seine Mutter wandelt schon auf fremden Pfaden. Da kommt ihm eine Nachricht gerade recht: Die Karl-May-Festspiele suchen einen neuen Darsteller für Winnetous Sohn. Wenn er die Rolle bekommt, wird alles wieder so werden wie früher, davon ist Max überzeugt. Also trainiert er wie besessen für das Casting, wobei ihm ausgerechnet der gleichaltrige Morten hilft, der Indianer eigentlich nur doof findet... Vor drei Jahren legte André Erkau mit "Das Leben ist nichts für Feiglinge" ein höchst gelungenes Debüt vor, dessen Qualitäten er mit seinem neuen Film "Winnetous Sohn" bestätigt. Erneut gelingt ihm eine überzeugende Mischung aus komischen und ernsthafteren Momenten, die diesmal im Rahmen eines schönen, komischen Kinderfilms erzählt werden.

Kinderkino :: Winnetous Sohn

8. Wo

Underdog

:: So 12:45 121 Min., FSK 12

Ein junges Mädchen fährt auf dem Fahrrad durch ein unheimlich menschenleeres Budapest. Auf einer Brücke radelt sie an einem Auto mit offenen Türen vorbei, weit und breit kein Fahrer in Sicht. Als würde sie eine diffuse Gefahr spüren, schaut sie sich um: So wie einst dem Rattenfänger von Hameln die Ratten folgen ihr Heerscharen streunender Hunde, die sich auf rätselhafte Weise gegen die Menschheit verschworen haben. Schon den ersten Bildern von Kornél Mundruczós Film Underdog wohnt ein subtil beunruhigendes Geheimnis inne, das sich im Lauf der Ereignisse stetig zuspitzt. Was thematisch an Film-Klassiker wie "Die Vögel" oder "Planet der Affen" erinnert, ist ein schonn sehr spezieller Film geworden, der zu den Ungewöhnlichsten bisher in diesem Jahr zählen dürfte. "Underdog" kommt dabei nahezu ohne digitale Effekte aus und reichert seinen Rache-Plot mit Coming-of-Age-Elementen, Gesellschaftskritik und einer Freundschafts-Nebenhandlung an.

Underdog

2. Wo

Agnieszka

:: So 13:00 93 Min., FSK 16

"Auge um Auge. Zahn um Zahn." lautet das Glaubensbekenntnis von AGNIESZKA RADOMSKA (30). Anders hätte sie die fünfjährige Haftstrafe, die sie aus Liebe zu ihrem damaligen Freund auf sich genommen hat, nicht überstanden. Nach ihrer Freilassung flieht Agnieszka nach Deutschland, um sich und ihrem jüngeren Bruder einen Neuanfang zu ermöglichen. In München angekommen, gelangt sie über Umwege an die 70-jährige vereinsamte Chefin einer Escort Agentur. MADAME, die ehemalige Ballettdiva, nimmt Agnieszka bei sich auf und vermittelt ihr eine Stelle als Escort Domina. Agnieszka tut in dem Job, was sie am besten kann: zuschlagen. "Mein bestes Krokodilchen" nennt Madame Agnieszka bereits innerhalb kürzester Zeit und behandelt sie wie eine Ziehtochter und ihre Nachfolgerin. Bis Agnieszka auf den 16-jährigen MANUEL KASPER trifft, der sich von ihr angezogen fühlt und alles versucht, um in ihrer Nähe zu sein. Manuel träumt davon, aus seinem wohlhabenden Elternhaus auszubrechen. Anfangs hält Agnieszka den Jungen auf Abstand, doch zögerlich gibt sie seinen ungewöhnlichen Annäherungsversuchen nach. Manuel ist der Erste, dem es gelingt, sie zum Lachen zu bringen und zwischen beiden entwickelt sich eine verletzliche Freundschaft. Nachdem Agnieszka dem Jungen ihren beruflichen Hintergrund offenbart, ist Manuel nochmehr von ihr fasziniert und beginnt Agnieszka auf seinem Roller zu ihren Einsätzen zu chauffieren. Madame verliert zunehmend die emotionale Kontrolle über ihre Ziehtochter sowie "bestes Krokodilchen" und versucht Agnieszkas Freundschaft zu Manuel mit allen Mitteln zu unterbinden. Zerrissen zwischen der Loyalität zu Madame und ihren Gefühlen für Manuel vernachlässigt Agnieszka ihre sonstige Wachsamkeit und lässt sich auf einen Kundeneinsatz ein, den sie niemals hätte annehmen sollen. Ganz in ihrem alten Modus "Auge um Auge. Zahn um Zahn" und gegen den Willen von Madame, tritt Agnieszka ihrem Peiniger entgegen und erfährt dabei, dass sie ausgerechnet von ihrer "Ersatzmutter" verraten wurde. Doch dieses Mal flüchtet Agnieszka nicht mehr. "Das beste Krokodilchen" kann mehr als nur zu zubeißen.

Agnieszka

3. Wo

MidnightMovie :: Der Eintritt ist frei, Mindestverzehr nur 5,- Euro.
Alle Filme werden als Blu-Ray-Screenings gezeigt.

Freitag, 03.07.2015, 23 Uhr

Black Water Vampire - Die Nacht des Grauens

Einmal mehr zieht eine Dokumentarfilmcrew los, um einem lokalen Horrormythos nachzuspüren, der sich dann natürlich als bittere Wahrheit entpuppt, in diesem vergleichsweise solide in triste Hinterwaldkulissen gegossenen B-Horrorfilm. Erbsenzähler in Sachen Drehbuchlogik und Glaubwürdigkeit legen hier besser nicht alles auf die Goldwaage, doch wer einfach nur eine moderat spannende Verfolgungsjagd mit der einen oder anderen überraschenden Auflösung sehen will, kommt auf seine Kosten. 
Regie: Evan Tramel, 82 Min., FSK 18

Telefon 0202 - 260 43 10

cinema Wuppertal
Berliner Straße 88
42275 Wuppertal

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Vorschau

GEPLANTE STARTS IM JULI
(cinema & Rex)

09.07. :: Den Menschen so fern
09.07. :: Escobar - Paradise Lost
09.07. :: Mama gegen Papa
16.07. :: Am grünen Rand der Welt
16.07. :: Heil
16.07. :: Señor Kaplan
23.07. :: Becks letzter Sommer
23.07. :: Taxi Teheran / PREVIEW: 17.07
30.07. :: Die getäuschte Frau
30.07. :: Gefühlt Mitte zwanzig

GEPLANTE STARTS IM AUGUST
(cinema & Rex)

06.08. :: About a Girl
06.08. :: Learning to drive
13.08. :: Coconut Hero
20.08. :: Broadway Therapy
27.08. :: Anni Felici

Rex Filmtheater

» Programm im Rex

Panorama im Juli: STARKE FRAUEN
03./08.07. :: Missverstanden

10./15.07. :: Melodys Baby

17./22.07. :: Appropriate Behavior
24./29.07. :: A Blast

Kipdorf 29, 42103 Wuppertal

MidnightMovie, je 23 Uhr