Kinoprogramm von Donnerstag, 21.05.2015 - Mittwoch, 27.05.2015

Big Eyes

:: täglich 17:30, Sa/So/Mo auch 15:00 107 min. FSK 0

Tatsächlich mal wieder was wirklich Neues und Vielversprechendes von Altmeister Tim Burton ("Edward mit den Scherenhänden") - nach den uninspirierten Disney-Aufgüssen von Alice, Frankenweenie und Co. dachte man ja schon, da wäre endgültig die Luft raus. Nun aber verblüfft Burton mit einem ambitionierten Biopic über eine vergessene Künstlerin, das in vielerlei Hinsicht an den wunderbaren "Ed Wood" anknüpft: Die amerikanische Malerin Margaret Keane (Amy Adams, "Her") malt in den Sechzigerjahren kitschige Bilder von Kindern mit großen traurigen Augen. Sie haben einen hohen Wiedererkennungswert, aber keiner interessiert sich wirklich dafür, bis ihr Mann (Christoph Waltz) sich als der Künstler ausgibt. Plötzlich finden die Bilder rasenden Absatz, werden regelrechte Kultobjekte - nach kürzester Zeit schwimmen die beiden im Geld. Aber mit jedem verkauften Bild nagt es mehr an Margaret, dass ihr Mann den Ruhm einheimst, der ihr gebührt. Sie will vor der Welt, die ihre Bilder liebt, klarstellen, dass sie sie malt, aber wie? Als sie letztlich gegen ihren Mann vor Gericht zieht, müssen beide vor dem Richter um die Wette malen... Eine unglaublich wahre Geschichte, die in ihrer märchenhaften Groteske, aber auch hinsichtlich der Anmutung der Bilder wie gemacht ist für den alten Schaueronkel Burton. Gemeinsam mit einem bewährten Spitzenteam (den Autoren von "Der Mondmann" und "Ed Wood" und seinem Stammkomponisten Danny Elfman) und einem ausgesuchten Starcast (u.a. auch Krysten Ritter, Jason Schwartzman) beschert er uns eine fantasievoll bunte Fabel über Kunst und Emanzipation.

Big Eyes

Neustart

Die Gärtnerin von Versailles

:: täglich 17:30, 20:00, Fr/Sa auch 22:15; Di 20:00 OmU 
118 Min., FSK 6

Prächtiger Kostümfilm mit Starbesetzung unter der Regie von Film- und Theaterveteran Alan Rickman ("Sinn und Sinnlichkeit"): Das Schloss Versailles vor den Toren von Paris - ein Mythos der Macht und Schönheit, nicht zuletzt wegen seiner prächtigen Gärten. Wer anders sollte dahinterstecken als der 'Sonnenkönig' Louis XIV (Rickman). Ende des 17. Jahrhunderts zentralisiert er hier alle Staatsgewalt und beauftragt seinen obersten Gartenarchitekten André le Nôtre (Matthias Schoenaerts, "Der Geschmack von Rost und Knochen") mit der Anlage eines barocken Meisterstücks: ein Park, wie es ihn noch nie gegeben hat - Versailles soll der Stolz Frankreichs werden. Auf der Suche nach einem Landschaftsgärtner, der der Aufgabe gewachsen ist, stolpert er über die Witwe Sabine de Barra (Kate Winslet, "Titanic", "Vergiss mein nicht!"), eine einfache, bodenständige Frau, die sich nur der Natur verbunden fühlt. Sie kann es selbst kaum glauben, als sie mit der Aufgabe betraut wird. Mit Hingabe macht sie sich ans Werk und schafft einen Himmel auf Erden. Dabei wirbelt sie mit ihrer unkonventionellen Art nicht nur die steife höfische Gesellschaft ordentlich durcheinander, sondern kommt auch le Nôtre immer näher. Doch der ist eigentlich verheiratet... Natur und Kunst im Widerstreit - alles, was das romantische Herz begehrt, und nicht zuletzt ein interessanter Einblick in die Geschichte eines Schlosses, das jeder kennt.

Die Gärtnerin von Versailles

4. Wo

Zweite Chance

:: täglich 20:00, Fr/Sa auch 22:00 98 Min., FSK 12

Susanne Bier ("Serena", "In einer besseren Welt") kehrt zurück zu ihren dänischen Wurzeln und beschert uns ein schnörkelloses moralisches Drama: Die Polizisten Andreas (Nikolaj Coster-Waldau, "Game of Thrones") und Simon (Ulrich Thomsen, "Das Fest", "Brothers") werden zu einem häuslichen Streit eines Junkie-Pärchens gerufen. Anfangs sieht alles aus wie ein Routineeinsatz, doch dann findet Andreas in einem Schrank ein weinendes Baby. Das Gesetz erlaubt es ihm nicht, den beiden das Kind wegzunehmen, aber er bringt es nicht übers Herz, das Kind diesen Umständen wieder auszuliefern, und trifft eine folgenschwere Entscheidung: Er nimmt es mit nach Hause, um sich mit seiner Frau selber darum zu kümmern. Seine Frau ist überglücklich, aber können sie das einfach so machen? Ausgerechnet sein Freund und Kollege Simon, der sich die meiste Zeit betrunken in Strip-Clubs herumtreibt, versucht, ihm ins Gewissen zu reden: Was ist richtig, was ist falsch? Susanne Bier, ursprünglich Vertreterin von Lars von Triers Dogma-Schule, kehrt Hollywood den Rücken und besinnt sich auf das Wesentliche: menschliche Gefühle und einen moralischen Zwiespalt. Rau inszeniert und ohne pädagogischen Zeigefinger verhilft sie dem dänischen Kino zu alter Größe.

Zweite Chance

2. Wo

Hedi Schneider steckt fest

:: täglich 19:00, So auch 13:00 92 Min., FSK 12

Das Tabuthema Depression verpackt in eine bittersüß-heitere Familien-Komödie: Hedi Schneider (Laura Tonke, die Ensslin aus "Baader") führt eigentlich ein glückliches kleines Leben mit ihrem Mann Uli und dem gemeinsamen Kind Finn. Mit Gelegenheitsjobs halten sie sich über Wasser und feiern ihre Freiheit jeden Tag neu. Doch der plötzliche Selbstmordversuch eines Arbeitskollegen bringt alles durcheinander. Mit einemmal wird Hedi heimgesucht von Panikattacken und Angstzuständen. Ärzte und Therapeuten bescheinigen ihr eine klinische Depression. Während sie anfängt, ihr eigenes Leben zu reflektieren, ist vor allem ihre Liebe und ihr Familienleben auf die Probe gestellt: Alles scheint zu zerbrechen. Gemeinsam mit Uli beschließt sie, eine Auszeit zu nehmen. Ein Tag in Norwegen soll die Rettung bringen... Der Film begegnet der Schwere seiner Themen mit entwaffnendem Humor, wunderbarer Musik und einer bezaubernden Hauptdarstellerin. "Ein Glücksfall im deutschen Erzählkino." (FBW, Prädikat: besonders wertvoll)

Hedi Schneider steckt fest

3. Wo

The Forecaster

:: täglich 17:00, So auch 11:00 97 Min., FSK 0

Der Wirtschaftsanalyst Martin Arthur Armstrong gilt in Fachkreisen als eine Art Hellseher. Mit seinem in den Achtziger Jahren selbstentwickelten Computermodell sagte er viele tatsächliche Krisen erschreckend präzise voraus: die Russlandkrise 1998/99, die Dotcom-Blase 2000, die Finanzkrise 2007, die Eurokrise 2009. 1999 wurde sein Büro vom FBI gestürmt und Armstrong wegen Betrugs verhaftet. Insgesamt zwölf Jahre verbrachte er im Gefängnis, ohne Urteil. Ist dieser Mann ein Genie oder ein Betrüger? Der Dokumentarfilm nähert sich dem Phänomen, ohne Armstrong aus der Hand zu fressen, ist letztlich vor allem ein Plädoyer für mehr Transparenz. Wäre nicht vielleicht Vieles für alle vorhersehbar gewesen, wenn die entscheidenden Stellen sich nicht so bedeckt gehalten hätten? Armstrong ist seit 2011 wieder auf freiem Fuß gibt weiter Prognosen ab. Für die nahe Zukunft prophezeit er den totalen weltweiten Wirtschaftskollaps. Prädikat: wertvoll (FBW)

The Forecaster

3. Wo

Ex_Machina

:: täglich 20:45, Sa auch 22:45 108 Min., FSK 12

Künstliche Intelligenz zum Anfassen und Verlieben - kluge Science Fiction aus Großbritannien vom Autor von "The Beach" und "28 Days Later": Der 24-jährige Caleb (Domhnall Gleeson, "Alles, was wir geben mussten") arbeitet als Programmierer für einen großen Internet-Konzern. Er ahnt nichts Böses, als ihm durch ein firmeninternes Gewinnspiel die Ehre zuteil wird, den öffentlichkeitsscheuen Konzernchef Nathan (Oscar Isaac, "Inside Llewyn Davis", "Die zwei Gesichter des Januars"), einen hochbegabten Einsiedler, persönlich kennenzulernen. Doch kaum angekommen in dessen abgelegener High-Tech-Villa in den Bergen, muss Caleb feststellen, dass hinter der Einladung mehr steckt als ein harmloses Händeschütteln: Nathan entwickelt insgeheim an künstlicher Intelligenz und hat den Roboter-Prototyp Ava erschaffen (Alicia Vikander, "Anna Karenina" 2012), ein erstaunlich überzeugend weibliches Wesen mit eigenen Gefühlen und komplexer Auffassungsgabe. Zu diesem Roboter soll Caleb als Versuchskaninchen eine Beziehung aufbauen, während Nathan zusieht. Doch Nathan überblickt die Konsequenzen selber nicht. Zusehends verstricken sich die drei in ihrer Abgeschiedenheit in ein gefährliches Geflecht aus Anziehung, Eifersucht und Misstrauen... Raffinierte Auseinandersetzung mit der Menschmaschine in der Tradition von Asimov, Kubrick, Ishiguro und Philip K. Dick - inhaltlich wie ästhetisch überwältigend. Sowas ist echt selten geworden.

Ex_Machina

5. Wo

Kinderkino :: Winnetous Sohn

:: Sa/So/Mo 15:00 91 Min., FSK 0

Klein, dick und bleichgesichtig - wie ein Indianer sieht der zehnjährige Max nun wirklich nicht aus. Macht aber nichts, denn er ist trotzdem einer. Der Häuptling sogar. Nur seinen Stamm hat er nicht so richtig im Griff: sein Vater musste vor kurzem aus dem Familientipi ausziehen und seine Mutter wandelt schon auf fremden Pfaden. Da kommt ihm eine Nachricht gerade recht: Die Karl-May-Festspiele suchen einen neuen Darsteller für Winnetous Sohn. Wenn er die Rolle bekommt, wird alles wieder so werden wie früher, davon ist Max überzeugt. Also trainiert er wie besessen für das Casting, wobei ihm ausgerechnet der gleichaltrige Morten hilft, der Indianer eigentlich nur doof findet... Vor drei Jahren legte André Erkau mit "Das Leben ist nichts für Feiglinge" ein höchst gelungenes Debüt vor, dessen Qualitäten er mit seinem neuen Film "Winnetous Sohn" bestätigt. Erneut gelingt ihm eine überzeugende Mischung aus komischen und ernsthafteren Momenten, die diesmal im Rahmen eines schönen, komischen Kinderfilms erzählt werden.

Kinderkino :: Winnetous Sohn

2. Wo

Verstehen Sie die Béliers?

:: Sa/So/Mo 15:00 105 Min., FSK 0

Die 16-jährige Paula (Louane Emera, eine Entdeckung aus der Casting-Show "The Voice") lebt auf einem Bauernhof in einer Familie von Gehörlosen. Als einzig Nichtbetroffene kümmert sie sich für ihre liebenswürdigen, wenn auch etwas schrulligen Eltern und ihren Bruder um allerhand Organisatorisches, vermittelt zwischen ihnen und der Welt, wenn es zum Beispiel um Behördengänge geht. Doch dann tritt sie dem Schulchor bei, um einem Jungen, in den sie sich verliebt hat, näherzukommen, und es offenbart sich, dass sie eine beeindruckende Gesangsstimme hat. Ihr Lehrer legt ihr eine Karriere in Paris nahe, die Paula auch nur allzu gerne machen würde, aber wer kümmert sich dann um ihre Familie? Ein bisschen Coming-of-Age, ein bisschen kauzige Komödie à la "Monsieur Claude", der Mädchentraum vom Star und ein bestechender Soundtrack "Wie im Himmel" - das sind die Zutaten, die schon in Frankreich dafür sorgten, dass zahllose Besucher die Familie Bélier ins Herz geschlossen haben. Und dem kann man sich auch hier nur schwer entziehen. Ein wahrer Familienfilm mit einer überzeugend widerspenstigen Teenagerin.

Verstehen Sie die Béliers?

12. Wo

Der 8. Kontinent

:: So 11:00 102 Min., FSK 6

Lena (22) beschließt, den Lebenstraum ihrer verstorbenen Mutter zu erfüllen, und macht sich auf eine große nur wenige Woche dauernde Weltreise. Sie klaut Geld aus ihrem Studienprojekt, um die Reise zu finanzieren, und fliegt nach Rom, Rio, New York, Hongkong, Sydney, Kapstadt und mit dem Schiff zur Antarktis. Auf jedem Kontinent liest sie Briefe ihrer Mutter und hinterlässt eine kleine Skulptur von ihr. Ein Abenteuer, das ihr Leben verändern wird... "Der 8. Kontinent" ist ein Roadmovie, der über alle Kontinente führt. Der neue Film von Serdar Dogan wurde weltweit an Originalschauplätzen gedreht: in den Metropolen Rom, New York, Rio, Hongkong, Sydney und Kapstadt, in Norwegen und in Deutschland - ein Abenteuer vor und hinter der Kamera...

Der 8. Kontinent

4. Wo

Nur eine Stunde Ruhe!

:: So 11:00 80 Min., FSK 0

Ungeahntes Tohuwabohu à la Loriot: Da will man mal einen Moment seine Ruhe haben und dann ist plötzlich alles im Eimer... Michel (Christian Clavier, "Monsieur Claude und seine Töchter") ist leidenschaftlicher Jazz-Fan und hat auf dem Flohmarkt einen Meilenstein für seine Plattensammlung ergattert, ein Album mit dem vielsagenden Titel: "Me, Myself and I". Seit er denken kann, hat er nur auf diesen Moment gewartet, in dem er die Nadel seines Plattenspielers auf diese Platte setzen kann, und alles, was er braucht ist nur eine Stunde Ruhe, um sie anzuhören - doch daraus will einfach nichts werden: Erst will ihm seine Frau (Carole Bouquet, "Zu schön für Dich") unbedingt ein Geständnis machen ("Wir müssen reden." "Jetzt?"), dann steht plötzlich sein nichtsnutziger Sohn vor der Tür und braucht seine Hilfe. Dann kommt die Putzfrau (die großartige Rossy de Palma, bekannt aus diversen Almodóvar-Filmen) und will das Zimmer saugen und unentwegt klingelt das Telefon mit seiner Affäre am anderen Ende, die noch heute reinen Tisch machen will. Doch das ist alles erst der Anfang. Während Michel sich immer neue Strategien ausdenkt, um alle aus dem Haus zu jagen, planen seine Nachbarn eine Überraschungsparty... Patrice Leconte ("Der Mann der Friseuse", "Intime Fremde") inszeniert das absurd komische Theaterstück von Florian Zeller als turbulentes Kammerspiel mit routinierten Ensemblegrößen, die sich nur so die Bälle zuspielen. Ein herrlicher Alptraum.

Nur eine Stunde Ruhe!

6. Wo

Cake

:: So 13:00 102 Min., FSK 12

Everybody's Comedy-Darling Jennifer Aniston ("Friends") verblüfft als ernstzunehmende Schauspielerin in einer beindruckend kantigen Rolle: Claire Bennett (Aniston) ist ein Wrack - psychisch wie physisch. Sie hat in der Vergangenheit einen Autounfall nur knapp überlebt und seitdem chronische Schmerzen. Zudem kam bei dem Unfall ihr Kind ums Leben. Verbittert und zynisch fristet sie ihr Dasein mit Alkohol und Pillen, ihren Frust lässt sie vor allem an ihren Mitmenschen aus. Ihre Freunde und ihr Ehemann haben sich längst von ihr abgewandt, einzige Bezugsperson ist ihre Haushälterin Silvana (Adriana Barraza, "Babel"). Selbst aus der verordneten Selbsthilfegruppe wird sie nach kurzer Zeit hinaus geworfen, weil die übrigen Teilnehmer ihr destruktives Verhalten nicht mehr ertragen. Doch zuvor macht sie dort noch die Bekanntschaft von Nina (Anna Kendrick, "Up in the Air"), die sich kurz darauf das Leben nimmt und einen tiefen Eindruck bei Claire wie auch einen gebrochenen Ehemann hinterlässt (Sam Worthington, "Avatar"). In ihm sieht Claire einen Leidensgenossen und nimmt Kontakt zu ihm auf. Während sich die beiden kennenlernen und ihr Nina immer wieder in Visionen wie eine Freundin begegnet, fängt ihr Leben langsam an sich zu verändern... Ein ungeschliffenes, raues Portrait von echtem Leid, überwältigend erwachsen gespielt von einer, von der man das nicht unbedingt erwartet hätte. Und in einer Nebenrolle gibt es ein Wiedersehen mit dem wunderbaren William H. Macy ("Fargo", "Magnolia").

Cake

7. Wo

Every Thing Will Be Fine (3D)

:: So 13:00 119 Min., FSK 6

Von der Kunst der Vergebung, vor allem sich selbst gegenüber. In seinem ersten Spielfilm seit sieben Jahren seziert Wim Wenders ("Pina", "Das Salz der Erde") ein Trauma in 3D: An einem verschneiten Winterabend setzt sich Schriftsteller Tomas (James Franco) nach einem Streit mit seiner Freundin (Rachel McAdams) ins Auto und fährt ziellos durch die Gegend. Plötzlich schießt ein Schlitten aus dem Nichts und kollidiert mit seinem Wagen. Den kleinen Jungen, der auf dem Schlitten sitzt, kostet der Unfall das Leben. Tomas trifft keine Schuld und doch fällt er in ein ebenso tiefes Loch wie die Mutter des Jungen (Charlotte Gainsbourg). Er versucht, seine Schuldgefühle in Alkohol zu ertränken, seine Beziehung geht darüber in die Brüche, schließlich stürzt er sich kopfüber in die Arbeit, versucht durch das Schreiben mit dem Vorfall fertig zu werden. Aber selbst, als das Buch ein Bestseller wird, wird er das Gefühl nicht los, dass der Preis für seinen Ruhm zu hoch war. Während er Jahre später langsam versucht, sich ein neues Leben aufzubauen, entschließt sich ein anderer junger Mann, Tomas wiederzusehen: Es ist der Bruder des kleinen Jungen und er war in der schicksalhaften Nacht dabei... Über zwölf Jahre begleitet der Film auf einfühlsame Weise den Verarbeitungsprozess seines Protagonisten und versucht dabei, die 3D-Optik für das Erforschen vor allem innerer Landschaften nutzbar zu machen. Ein ambitioniertes Projekt - Wenders in Hochform.

Every Thing Will Be Fine (3D)

8. Wo

MidnightMovie :: Der Eintritt ist frei, Mindestverzehr nur 5,- Euro.
Alle Filme werden als Blu-Ray-Screenings gezeigt.

Freitag, 22.05.2015, 23 Uhr

Armee der Frankensteins

Für einen Film, der für geringes Geld unter reger Beteiligung von Halbamateuren vor der Kamera eine völlig absurde Horrortrash-Geschichte zum Vortrage bringt, macht "Army of Frankensteins" seinen Job erstaunlich gut. Die Story kennt kein Halten, legt mit einem Paukenschlag los, zitiert klassischen Horror und "Zurück in die Zukunft", und hat eine Menge frische, originelle Ideen. Kein allzu weiter Wurf, aber gewiss eine gute Visitenkarte für den ausführenden Regiedebütanten.
Regie: Ryan Bellgardt, 108 Min., FSK 18

Telefon 0202 - 260 43 10

cinema Wuppertal
Berliner Straße 88
42275 Wuppertal

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Vorschau

GEPLANTE STARTS IM MAI
(cinema & Rex)
28.05. :: Lost River
28.05. :: Die Maisinsel
28.05. :: Kiss the Cook
ACHTUNG! Am Samstag, den 30. Mai, zum Start von "Kiss the Cook", stellen uns die fabelhaften Jungs vom Kaspar Catering (www.kaspar-catering.de) ab 18 Uhr einen echten Imbisswagen vors Rex und kochen live die passenden Leckereien zum Film! Auf keinen Fall verpassen! 

GEPLANTE STARTS IM JUNI
(cinema & Rex)
04.06. :: Die Frau in Gold
11.06. :: 8 Namen für die Liebe
11.06. :: Love & Mercy
11.06. :: Victoria
18.06. :: Trash
18.06. :: Die Lügen der Sieger
25.06. :: Freistatt
25.06. :: Die Liebe seines Lebens
25.06. :: Atlantic.

GEPLANTE STARTS IM JULI
(cinema & Rex)

09.07. :: Am grünen Rand der Welt
16.07. :: Señor Kaplan

Rex Filmtheater
MidnightMovie, je 23 Uhr

Der Eintritt ist frei, Mindestverzehr nur
5,- Euro. Immer freitags, immer 23 Uhr!
Alle Filme werden als Blu-Ray-Screenings gezeigt.

22.05. :: Armee der Frankensteins
29.05. :: Horsehead...

05.06. :: Girlhouse
12.06. :: Black Water Vampire
19.06. :: Darkside Witches
26.06. :: Dark Alien